1967/1968

Der IB verbindet Spracherwerb mit beruflicher Förderung. Ausländische Arbeiter nehmen Deutschkurse, die mit einer beruflichen Qualifizierung gekoppelt sind und zum Gesellenbrief oder zum Facharbeiterstatus führen. 2000 IB-Ausbildungskurse an 60 Standorten in fünf Jahren haben mehr als 30.000 erfolgreiche Teilnehmer. Lehrgänge für noch nicht berufsreife Jugendliche haben Sonderschüler und Hauptschüler ohne Abschluss im Blick. Für sie richtet der IB 14 Berufsbildungsstätten mit 2000 Lehrgangsplätzen ein.

Zum 1. Januar 1968 zieht die Hauptgeschäftsführung des IB von Tübingen nach Frankfurt am Main.

Die Paulskirche in Frankfurt, dem neuen Standort der zentralen Geschäftsführung des IB seit 1968, ist das Symbol der demokratischen Bewegung in Deutschland.

Der Vietnamkrieg ist 1968 nach der Tet-Offensive auf seinem sinnlosen Höhepunkt, in den USA, in Paris, London, Berlin und Frankfurt gehen junge Menschen auf die Straße. Eine ganze Generation stellt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der Nachkriegszeit, das Leben ihrer Eltern in Frage (Foto).

Die Internationale Funkausstellung in Berlin präsentiert den ersten Farbfernseher. Die Bundesregierung führt die Mehrwertsteuer ein.

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